Zhongzheng Stainless Steel Co., Ltd.
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Detaillierte Einführung in die Installationsvorschriften und -standards für medizinische Gasleitungen

Das medizinische Gasleitungssystem hat einen direkten Einfluss auf die Lebenssafety der Patienten und die Qualität der medizinischen Versorgung. Seine Installation muss strengen Normen und Standards folgen, die den gesamten Prozess von der Planung, den Materialien, der Konstruktion, den Tests bis zur Abnahme abdecken. Im Folgenden wird eine detaillierte Erklärung aus vier Dimensionen gegeben: Kernstandards, Schlüsselprozessspezifikationen für die Installation, Anforderungen an Sondergase und Abnahmestandards. 

I. Kernstandards und -spezifikationen für die Installation

Die Installation medizinischer Gasleitungen sollte auf verbindlichen oder empfohlenen Standards aus nationalen und internationalen Quellen basieren. Die Kernstandards umfassen:

National Standards

1. GB 50751-2012 "Technische Spezifikation für medizinische Gasanlagen" (Verbindlich): Die Kernbasis für die Planung, Installation und Abnahme nationaler medizinischer Gassysteme, die klar die Anforderungen an Rohrmaterialien, Verlegung, Verbindung, Tests usw. festlegt und für alle medizinischen Gassysteme wie zentrale Sauerstoffversorgung, Unterdrucksauge, Lachgas, Kohlendioxid usw. anwendbar ist.

2. GB 50235-2010 "Industrielle Metallrohrleitungsbau - Bauvorschriften": Allgemeine Bauanforderungen für Rohrschweißungen, Stützanlagen, Druckprüfungen usw. (Medizinische Gasleitungen müssen höhere Anforderungen erfüllen).

3. YY/T 0801-2022 "Nahtlose Kupferrohre und Edelstahlrohre für medizinische Gasleitungssysteme": Legt die Installationskompatibilitätsanforderungen für Rohre und Zubehörteile fest (z. B. Dichtringmaterial, Anschluss-Toleranzen).

4. GB 50493-2019 "Entwurfsstandard für die Detektion und Alarmierung von brennbaren und giftigen Gasen in der Petrochemie": Installationsanforderungen für Gasleckage-Alarmsysteme im Zusammenhang mit brennbaren/unterstützenden Gasen wie Sauerstoff.

Internationale Standards

1. NFPA 99: Gesundheitseinrichtungen - Baucode (Standard der American Fire Protection Association): Ein weltweit anerkannter, autoritativer Standard für die medizinische Branche, mit extrem strengen Anforderungen an die Sauberkeit der Rohrleitungsinstallation, die Druckprüfung, die Zonierungskontrolle (z. B. Hauptrohr-, Zweigrohraufteilung), wobei besonders die Brandschutz- und Explosionsschutzgestaltung für Sauerstoffsysteme betont wird.

2. ISO 7396-1:2016 "Medizinische Gasleitungssysteme - Teil 1: Komprimierte medizinische Gase und Vakuumleitungssysteme": Legt die allgemeinen Prinzipien für die Rohrleitungsinstallation fest (z. B. Neigung, Abstand der Stützen, Verbindungsmethode).

3. EN 13260 "Rohre und Zubehör für medizinische Gasleitungssysteme": Europäische Norm, die sich auf die Installationstoleranzen, die Dichtheit und die Materialverträglichkeit von Rohren und Zubehör konzentriert.

II. Spezifikationen für die wichtigsten Installationsschritte

1. Vorbereitende Arbeiten und Umweltkontrolle

Reinigung der Baustelle: Der Installationsbereich muss staubfrei und frei von Ölverschmutzungen gehalten werden (insbesondere bei Sauerstoffleitungen). Die Wände und Böden müssen die Grundbauarbeiten abgeschlossen haben, um eine Kreuzkontamination in späteren Phasen zu vermeiden; Schneiden und Schweißen sollten in einem temporären sauberen Bereich durchgeführt werden, und Arbeiten in Umgebungen mit schlechter Lüftung oder brennbaren Stoffen sind verboten.

Materialprüfung: Rohre, Ventile und Zubehör müssen auf Materialzertifikate (z. B. Schmelzbericht für 316L Edelstahl), Sauberkeitsberichte (Entfettungszertifikate) überprüft werden, und die Oberfläche darf keine Kratzer oder Rost aufweisen, und die Dichtstopfen müssen in gutem Zustand sein; Die Dichtringe müssen auf Kompatibilität mit dem Gas überprüft werden (z. B. EPDM oder PTFE für das Sauerstoffsystem; vermeiden Sie die Verwendung von Nitrilkautschuk).

Personalkennungen: Schweißer müssen das "Sonderausrüstungsschweißbetriebserlaubnis" besitzen und die spezielle Prüfung für medizinische Gasleitungen bestehen (z. B. Wolfram-Inertgas-Schweißen in allen Positionen); Baupersonal muss saubere Arbeitskleidung tragen und ist verboten, fettige Stoffe mit sich zu führen und die Leitungen zu berühren.

2. Verlegung der Leitungen und Installation der Halterungen

Richtungsplanung:

Leitungen sollten entlang von Wänden, Decken oder speziellen Rohrschächten verlegt werden und die Passage durch feuchte Bereiche wie Badezimmer und Küchen vermeiden; Der Abstand zu Stark- und Schwachstromleitungen sollte ≥ 300mm betragen (um elektromagnetische Störungen zu vermeiden), und zu Brennstoffleitungen sollte ≥ 500mm betragen (zur Brandverhütung).

Verschiedene Gasleitungen sollten separat verlegt werden (z. B. der Abstand zwischen Sauerstoff- und brennbaren Gasleitungen sollte ≥ 500mm betragen), und keine gemeinsame Verlegung ist erlaubt; Die Leitungen auf demselben Halter sollten nach "Sauerstoff, Inertgas, andere Gase" geschichtet angeordnet werden, wobei die Sauerstoffleitung oben sein sollte.

Neigungsanforderungen:

Saug- und Abluftleitungen mit negativem Druck müssen eine Neigung von 0,3% bis 0,5% in Richtung Entwässerungsventil oder Sammelbehälter haben (um Flüssigkeitsansammlungen zu vermeiden); Druckgasleitungen (z. B. für Sauerstoff und Stickstoff) müssen in Richtung Ende oder Ventil geneigt sein (zur einfachen Spülung und Entleerung).

Befestigung der Halterungen:

Das Material der Halterungen ist Edelstahl (um elektrochemische Korrosion mit der Leitung zu vermeiden), und der Abstand sollte den Vorschriften entsprechen: Für Leitungen mit DN15 bis DN25 sollte der Abstand ≤ 1,5 m sein, für Leitungen mit DN32 bis DN50 ≤ 2,0 m (um Durchhängen und Verformung der Leitung zu vermeiden).

Zwischen der Halterung und der Leitung müssen Gummipads (kompatibel mit dem Gas) eingebaut werden, um Vibrationen und Geräusche durch starren Kontakt zu vermeiden; Die Halterungen von Sauerstoffleitungen müssen mit ölfreier Rostschutzfarbe lackiert werden, und die Verwendung von gewöhnlichem Fett zur Schmierung ist verboten.

3. Leitungsverbindungs- und Schweißvorschriften

Verbindungsart:

Stahlrohre aus Edelstahl: Vorzugsweise sollte die vollautomatische TIG-Schweißung verwendet werden (bei Hand-Schweißung ist eine 100%-ige Fehlerprüfung erforderlich). Die Schweißnaht muss voll durchgeschweißt sein, ohne Gaslöcher / Schlackeneinschlüsse, und die Schweißnahtbreite beträgt 1,5 bis 2-mal die Wandstärke; Für Niederdruck-Rohrleitungen mit kleinem Durchmesser (z.B. Endzweigleitungen DN10) können hygienische Klemmenverbindungen verwendet werden (die Klemme muss einen Silikondichtring haben, und bei der Installation sollte vermieden werden, dass die Überanziehen den Dichtring beschädigt).

Schraubverbindungen dürfen nicht verwendet werden (leicht undicht und kontaminieren das Gas mit Dichtungsmaterialien). Bei Sauerstoffrohrleitungen ist die Verwendung von Flanschverbindungen streng verboten (außer für Hochdruck-Hauptleitungen, und es werden ölfreie Dichtungen benötigt).

Schweißbehandlung:

Vor dem Schweißen sollte das Innere der Rohrleitung mit hochreinem Argongas (Reinheit ≥ 99,99%) gespült werden, um die Luft zu entfernen (um eine innere Oxidation während des Schweißens zu vermeiden); Nach dem Schweißen sollte die Schweißnaht einer Säurebehandlung und Passivierung unterzogen werden (unter Verwendung einer Salpetersäure + Flusssäure-Lösung), um die Oxidschicht zu entfernen und einen korrosionsbeständigen Passivierungsfilm zu bilden.

Die Schweissnaht muss markiert werden (Schweißer-Code, Datum), und Bildaufzeichnungen sollten aufbewahrt werden (zur leichten Rückverfolgbarkeit).

4. Reinigung, Entfettung und Abblasen

Entfettungsbehandlung:

Sauerstoff- und Lachgasleitungen sowie Zubehör müssen einer tiefen Entfettung unterzogen werden (unter Verwendung von Tetrachlorkohlenstoff oder speziellen Entfettungsmitteln) und anschließend mit ölfreier Druckluft abgeblasen werden. Prüfverfahren: Keine Fluoreszenz unter UV-Licht (Ölrückstand ≤ 0,1mg/m²) oder Abwischen mit reinem Alkohol und das Testpapier ändert nicht die Farbe.

Entfettungswerkzeuge müssen speziell sein (ölfreier Drahtbürste, weißes Tuch) und dürfen nicht mit nicht entfetteten Werkzeugen vermischt werden.

Systemabblasen: Nach der Installation wird trockener Stickstoff (mit einem Taupunkt ≤ -40℃) verwendet, um die Rohre mit einer Strömungsgeschwindigkeit ≥ 20m/s abzublasen. Die Blaszeit: Hauptleitung ≥ 30 Minuten, Zweigleitung ≥ 15 Minuten. Die Prüfung wird am Auslass mit einem weißen Tuch durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine Verunreinigungen oder Feuchtigkeit vorhanden sind.

Für die Kohlendioxid- und medizinischen Luftleitungen ist zusätzlich ein Feuchtigkeitsabblasen erforderlich (um eine Korrosion der Innenwand zu vermeiden); für die Vakuumleitungen müssen die verbleibenden Partikel durch Unterdrucksaugen entfernt werden.

5. Drucktest und Lecksuche

Prüfung auf Festigkeit:

Komprimierte Gasleitungen (Sauerstoff, Stickstoff usw.): Wasserdrucktest (nicht anwendbar für Sauerstoffsysteme, um Restwasser zu vermeiden) oder Gasdrucktest (mit Stickstoff). Der Testdruck beträgt 1,5-mal den Nenndruck (wenn der Nenndruck des Sauerstoffs 1,6 MPa beträgt, beträgt der Testdruck 2,4 MPa). Halten Sie den Druck 30 Minuten lang. Ein Druckabfall ≤ 5 % ist bestanden.

Vakuumleitungen: Verwenden Sie einen Unterdrucktest. Halten Sie - 0,1 MPa aufrecht. Halten Sie den Druck 30 Minuten lang. Eine Druckrückgewinnung ≤ 5 % ist bestanden.

Lecktest:

Nachdem die Prüfung auf Festigkeit bestanden wurde, führen Sie einen Dichtheitstest durch (halten Sie den Nenndruck 24 Stunden lang aufrecht): Bei Sauerstoffleitungen darf die Leckrate ≤ 0,2 %/Stunde betragen, bei anderen Gasen ≤ 0,5 %/Stunde (berechnet nach Volumen).

Prüfverfahren: Auftragen von Seifenwasser auf Schweißnähte und Verbindungen (keine Blasen) oder Verwenden eines Helium-Massenspektrometer-Lecksuchgeräts (Hochpräzisionsszenario, wie z. B. Heliumgasleitungen).

6. Installation von Endstücken und Ventilen

Terminalausrüstung: Muss der Norm YY/T 0186 "Medizinischer Gasterminal" entsprechen, wird im OP, am Krankenbett usw. installiert, wird über Steckverbinder oder Schweißen mit der Rohrleitung verbunden. Der Terminalanschluss muss eine Konstruktion zur Verhinderung von Fehlanschlüssen aufweisen (verschiedene Formen der Gasan Schlüsse, z. B. ist der Sauerstoffanschluss "mit Rechtsdrehung verriegelnd").

Ventilauswahl: Für Sauerstoff- und Lachgasleitungen werden Edelstahlkugelhähne verwendet (Flanschabsperrhähne sind verboten). Das Material des Ventilkerns ist 316L, die Dichtfläche ist ölfrei. Die Ventilanlage erfordert einen separaten Drucktest (1,5-facher des Entwurfsdrucks, Druckhaltezeit 10 Minuten ohne Leckage).

Sicherheitseinrichtungen: Die Sauerstoffhauptleitung muss mit einem Überdruckentlastungsventil ausgestattet sein (Öffnungsdruck ist 1,1-facher des Entwurfsdrucks), das Unterdrucksystem muss mit einem Rückschlagventil ausgestattet sein (zur Verhinderung von Rückfluss). 

III. Zusätzliche Anforderungen an die Installation von Spezialgasen

Bild 1 

IV. Akzeptanzkriterien und Dokumentationsanforderungen

Akzeptanzverfahren: Es ist erforderlich, eine Drittprüfung zu unterziehen (z. B. durch das örtliche Prüfamt für Sondergeräte). Die Prüfgegenstände umfassen: Nachprüfung der Rohrmaterialien, Ultraschallprüfung der Schweißqualität (10 % Stichprobe Röntgenprüfung), Leckratentest, Enddruckstabilität (z. B. Sauerstoff-Enddruckschwankung ≤ ±5 %).

Dokumentenablage: Es ist erforderlich, Fertigungspläne, Materialzertifikate, Schweißprotokolle, Druckprüfberichte, Entfettungsprüfberichte, Drittakzeptanzzertifikate usw. bereitzustellen und diese mindestens 15 Jahre lang zu archivieren (Anforderungen an die Archivierung medizinischer Geräte).

Kenntlichmachungsanforderungen: Die Außenfläche der Rohrleitung muss mit farbigen Markierungen lackiert werden (Sauerstoff → Himmelblau, Unterdruck → Weiß, Lachgas → Grau), und der Gasname und der Strömungsrichtungspfeil müssen markiert werden; Ventile und Anschlüsse müssen dauerhafte Kennzeichnungen haben (z. B. "O₂" "VAC"). 

Zusammenfassung

Die Kernprinzipien für die Installation von medizinischen Gasleitungen lauten "Sicherheit, Sauberkeit und Zuverlässigkeit". Sie müssen streng nationalen und internationalen Standards folgen und vom Materialmanagement, den Bautechniken bis zur Inspektion und Annahme streng kontrolliert werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Brand- und Explosionsschutz, der Sauberkeitskontrolle von Hochrisikogasen wie Sauerstoff sowie der Korrosions- und Verstopfungsschutz für Unterdruck- und Kohlendioxid-Systeme gewidmet werden. Letztendlich muss das System die Sicherheit und Stabilität für die klinische Anwendung gewährleisten.


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