Zhongzheng Stainless Steel Co., Ltd.
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Was ist die Beziehung zwischen der Korrosionsbeständigkeit von Edelstahlrohren und ihrem Material?


Die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahlrohren hängt eng mit ihrem Material zusammen und manifestiert sich hauptsächlich in folgenden Aspekten: 

Der Einfluss von Legierungselementen

Chrom (Cr): Es ist eines der wichtigsten Legierungselemente in Edelstahlrohren. Chrom kann auf der Oberfläche des Rohrs einen dichten Chromoxidfilm bilden, der als Schutzschicht fungiert und verhindert, dass Sauerstoff, Wasser und andere korrosive Stoffe mit dem metallischen Grundwerkstoff in Kontakt kommen, wodurch der Korrosionsschutz erreicht wird. Allgemein gesprochen, je höher der Chromgehalt ist, desto stärker ist die Korrosionsbeständigkeit des Edelstahlrohrs. Beispielsweise beträgt der Chromgehalt von 304 Edelstahl ungefähr 18%, während der von 316L Edelstahl zwischen 16% - 18% liegt. Beide haben eine gute Korrosionsbeständigkeit. 

Nickel (Ni): Es kann die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahl verbessern, insbesondere hat es einen signifikanten Effekt auf die Säure- und Laugenbeständigkeit. Nickel kann auch die Zähigkeit und Duktilität von Edelstahl erhöhen, wodurch es in verschiedenen Umgebungen weniger anfällig für Rissbildung und Korrosionsermüdung ist. Beispielsweise liegt der Nickelgehalt in 304 Edelstahl bei ungefähr 8% - 10.5%, während der in 316L Edelstahl im Bereich von 10% - 14% liegt. Dies ermöglicht es ihnen, in vielen industriellen Umgebungen eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit aufzuweisen. 

Molybdän (Mo): Es kann die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahlrohren in reduzierenden Medien verbessern und ihre Fähigkeit, Loch- und Spaltkorrosion zu widerstehen, erhöhen. Seine Wirkung ist besonders signifikant in Umgebungen mit Chloridionen. Beispielsweise enthält 316L-Edelstahl 2% - 3% Molybdän, was ihn korrosionsbeständiger gegenüber Meerwasser und anderen chloridhaltigen Medien macht als 304-Edelstahl ohne Molybdän. 

Der Einfluss der Gefügestruktur

Austenitischer Edelstahl: Zum Beispiel 304- und 316L-Edelstahl haben eine kubisch-flächenzentrierte Kristallstruktur. Diese Struktur verleiht ihnen ausgezeichnete Zähigkeit, Schweißbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Austenitischer Edelstahl hat bei Raumtemperatur eine einphasige Austenitstruktur und neigt nicht zur Phasenumwandlung, wodurch er eine stabile Korrosionsbeständigkeit aufrechterhält. 

Ferritischer Edelstahl: Enthält eine hohe Menge an Chrom und hat eine kubisch-raumzentrierte Kristallstruktur. Er hat eine gute Korrosionsbeständigkeit, insbesondere eine starke Beständigkeit gegen Spannungskorrosionsrissbildung, aber seine Zähigkeit und Schweißbarkeit sind relativ schlecht. 

Duplex-Stainlessstahl: Beispielsweise ist der 2205 Duplex-Stainlessstahl eine Art von Edelstahl, der aus einer Austenit- und einer Ferritphase besteht. Diese Duplexstruktur ermöglicht es ihm, die Vorteile sowohl des austenitischen Edelstahls als auch des ferritischen Edelstahls zu besitzen. Er bietet gute Festigkeit und Zähigkeit sowie ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit. Insbesondere zeigt er eine hervorragende Widerstandsfähigkeit gegen Lochfraß, Spaltkorrosion und Spannungsrisskorrosion. 

Der Einfluss des Kohlenstoffgehalts: Der Kohlenstoffgehalt hat einen gewissen Einfluss auf die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahlrohren. Allgemein gesprochen gilt: Je niedriger der Kohlenstoffgehalt, desto besser ist die Korrosionsbeständigkeit des Edelstahls. Dies liegt daran, dass Kohlenstoff mit Chrom reagiert und Chromkarbid bildet, was den Chromgehalt in der Matrix verringert und dadurch die Bildung und Integrität des Chromoxid-Schutzfilms schwächt. Beispielsweise steht das "L" in 316L Edelstahl für niedrigen Kohlenstoffgehalt, wobei der Kohlenstoffgehalt nicht mehr als 0,03 % beträgt. Im Vergleich zum normalen 316 Edelstahl hat er eine bessere Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion.


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